Kalenderwoche 4

Der Sport und die Bewegung ist nun wieder regelmäßig in meinen Alltag integriert. Diese Woche war ich in meiner zweiten Heimat Berlin. Die Laufschuhe im Gepäck ging es auf meine alte Hausstrecke und was soll ich sagen, es ist so, als wäre ich nie weg gewesen. Es lief einfach etwas über 10 Kilometer morgens vor dem ersten Kundentermin. Am zweiten Morgen in der Hauptstadt bin ich 10.000 Schritte gewalkt, so dass ich genügend sportlichen Ausgleich zur 5-stündigen Autofahrt und dem Abendevent mit leckerem Weißwein und Antipasti hatte.

Freitags ging es dann wieder mit den Kollegen ins Fitness Studio. Crosstrainer, Rudergerät und Sitzrad hintereinander sind eine gute Kombination. Werde jetzt die nächsten Wochen Mal schauen, ob ich einen Trainer-Termin nehme, damit ich einen konkreten Trainingsplan bekomme. Würde gerne Kraft-Training für den Oberkörper machen, um Rumpf und Oberkörper zu stärken, um noch stabiler walken und laufen zu können. Mehr Muskeln bedeuten ja auch eine bessere Fettverbrennung. Mein Bauch und sein Umfang muss sich noch gehörig verändern. Denn die Hemden gehen nicht zu und die Kapuzen-Pullis tragen ganz schön auf.

Am Samstag bin ich mich dann tatsächlich dazu entschieden, am Winterlauf in Eichenzell teilzunehmen. Ich wollte Mal wieder das Gefühl mit Startnummer zusammen mit anderen Läufern auf die Laufstrecke zu gehen. Ich bin ganz am Ende gestartet und habe die ersten 5 Kilometer mit einem anderen Geher und einem Nordic Walker mithalten können. Das hat einerseits motiviert und andererseits zog das ganze Läuferfeld ziemlich schnell davon und ich sah die bunten Läufer nur noch in der Ferne am Horizont. Als dann meine beiden Motivatoren dann an der Kreuzung auf die 5 Kilometer-Strecke abbogen, war ich ziemlich alleine mit mir im Wald. Zum Glück gab es an den Kreuzungen, dann immer einen Streckenposten, der mich dann in die richtige Richtung schickten, aber ich hatte echt mit mir zu kämpfen. Hoch zum Wartturm auf einer ziemlich steilen Steigung, habe ich dann in den niedrigsten Gang geschaltet, aber ich bin nicht stehen geblieben, sondern bin durch gebounct. Ein schlechtes Gewissen in Bezug auf die in der Kälte und im Nieselregen wartenden Streckenposten hatte ich ehrlich gesagt schon, habe es aber immer mit einem Lächeln und einem Spruch überspielen können, so dass sie mich sogar angefeuert haben. Im Ziel nach 9,8 km angekommen habe ich auch noch Applaus und einen warmen Tee bekommen, was mich einerseits gefreut hat und andererseits war es mir etwas peinlich. Die freundliche Helferin, die mir den Tee ausgeschenkt hat, fragt mich, ob das mein erster Lauf sei. Eine andere Läuferin antwortete prompt: „Der hat doch schon Marathon gelaufen!“ Ich wurde rot, ging noch kurz zur Siegerehrung und fuhr dann mit vielen unterschiedlichen Emotionen im Gepäck nach Hause und legte mich in die Badewanne. Mein Fazit: Es war eine spannende Erfahrung, wie sehr Erfolg und gefühlte Niederlage beieinander liegen. Aber das Ergebnis ist egal, das Erlebnis zählt. Aus der Situation heraus fühle ich mich motiviert weiter dran zu bleiben und an mir zu arbeiten.

Sonntag war das relaxen mit meinem Sohn in Hallenbad angesagt. Es war schön, wie wir unseren Papa-Sohn-Tag genossen haben. In der Sauna fragte Michel direkt: „Papa, warum ist das hier so warm? Ich fange an zu schwitzen.“ Ja Michel, das hat Sauna so an sich. Er ist dann raus und hat den Eisbehälter geleert, um mich in der Sauna dann wieder abzukühlen. Ein rundherum gelungene Woche.

Liebe Grüße Michael



Vorher

133,7 kg

Nachher

134,1 kg

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